Gesunder Darm - gesunder Mensch

"Der Tod sitzt im Darm." Dieser Ausspruch des berühmten Arztes Paracelsus aus dem 16. Jahrhundert entwickelt sich mehr und mehr zu einer gefährlichen Wahrheit mit schwerwiegenden Folgen für den Menschen. Dickdarmkrebs steht mittlerweile an zweiter Stelle der Krebserkrankungen, während andere Magen-Darm-Beschwerden immer mehr zunehmen.

Die Beeinträchtigung der Darmfunktion resultiert vielfach aus Ernährungsfehlern, die zur schlechten Gewohnheit geworden sind. Denaturierte Lebensmittel, mangelnde Bewegung, Genussgifte wie Alkohol und Nikotin, Umweltbelastung, Pilzbefall und die verstärkte Einnahme von Medikamenten tragen in hohem Maße zur Selbstvergiftung des Körpers bei.

Doch was nützt die stets gepredigte gesunde Nahrung mit all ihren Vitaminen und Mineralien, wenn die Darmflora gestört ist und die Nahrung nicht mehr richtig aufgespalten und verwertet werden kann? Wenn der Nahrungsbrei nicht hundertprozentig abgebaut wird, wandert er in die Tiefe der einzelnen Darmabschnitte und beginnt dort zu faulen. Die Folge sind Verdauungsstörungen wie Blähungen, Darmkollern, Durchfall, Verstopfung (auch übler Stuhlgeruch). Noch weit schlimmer aber ist, dass unsere Körperzellen dann nicht ausreichend mit Aminosäuren versorgt sind.

Deshalb ´stiehlt´ der Stoffwechsel diese wertvollen Gerüstbausteine dem Bindegewebe und lässt uns ganz schön alt aussehen. In der Folge erhält unser Gewebe nicht mehr genügend Sauerstoff, um Gifte und Ausscheidungsstoffe abzubauen - der Beginn einer langsamen Selbstvergiftung des Körpers und somit Ursache zahlreicher gefährlicher Erkrankungen.